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Germany

Fahrgemeinschaften am Chemiepark Gendorf

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Wie der Chemiestandort Gendorf mithilfe von Fahrgemeinschaften eine kosteneffiziente Alternative zum Shuttlebus etablierte für 8 Arbeitgeber, Auszubildende ohne Pkw und messbare CO₂-Reduktion.

Parc chimique de Gendorf

Mitfahren als Mobilitätssystem
für Arbeitgeberstandorte

18,6k
Mitfahrten nach 22 Monaten
420k
Gemeinsam gefahrene Kilometer
50 t
Eingesparte CO₂e-Emissionen

Stimmen aus der Region

Alfred Sandner
Die Verkehrsanbindung des Chemieparks GENDORF ist für uns seit Langem ein wichtiges Standortthema. Mit Karos [ehemals goFLUX] konnten wir eine niedrigschwellige und flexible Mobilitätslösung für alle Beschäftigten im Chemiepark schaffen. Wir sehen die App als sinnvolle Ergänzung zum ÖPNV: Sie ist sogar flexibler als jede Buslinie, weil Kolleginnen und Kollegen zu unterschiedlichsten Zeiten dieselben Pendelstrecken fahren. Deshalb können wir das Angebot auch anderen Unternehmen in der Region empfehlen.
Alfred Sandner
Project Manager, InfraServ Gendorf
Michaela Dufter
Unser wichtigstes Ziel war, Beschäftigten und Auszubildenden aus dem ländlichen Raum eine verlässliche Möglichkeit zu geben, den Chemiepark zu erreichen. Gleichzeitig haben wir gelernt, dass ein gutes Mobilitätsangebot allein nicht ausreicht: Entscheidend sind die persönliche Ansprache, Aktionen vor Ort und eine kontinuierliche Kommunikation mit den Beschäftigten.
Michaela Dufter
InfraServ Gendorf

Wenn 8 Arbeitgeber gemeinsam die Mobilität an einem Standort gestalten

Karos verwandelt das tägliche Pendeln in ein strukturiertes und skalierbares Mobilitätssystem, indem Fahrgemeinschaften auf realen Pendelwegen digital koordiniert werden.
Mobilität ohne eigenes Auto

Nachwuchskräfte zuverlässig an den Standort bringen

Seit der Einführung von Fahrgemeinschaften mit Karos haben Auszubildende eine zuverlässige Alternative: Absagen aufgrund mangelnder Mobilität gehören der Vergangenheit an.
Mobilitätskosten senken

Fixkosten für eigene Shuttle-Busse einsparen

Karos nutzt bestehende Pendlerstrecken und freie Sitzplätze, ganz ohne eigenen Fuhrpark oder kostspielige Shuttle-Linien. Ein skalierbares Modell für ländliche Standorte.
Arbeitgeberattraktivität steigern

Anerkennung für nachhaltige Mobilität

Gendorf wurde aus 20 Einreichungen für den Wettbewerb „Arbeitswege gestalten" ausgewählt und vom Bayerischen Rundfunk und Presse als Best-Practice vorgestellt.
Parc chimique de Gendorf
Netzwerk auf Basis tatsächlich durchgeführter Fahrgemeinschaften am Chemiepark Gendorf

Betriebliche Mobilität als Gemeinschaftsaufgabe angehen

Am Chemiepark Gendorf fehlte eine verlässliche Anbindung für Mitarbeitende und Auszubildende ohne eigenen Pkw. Frühere Shuttlebusse waren aus Kostengründen eingestellt worden, ein Neuaufbau kam nicht infrage. Besonders kritisch: Auszubildende nahmen ihre Zusagen zurück, weil sie den Standort nicht zuverlässig erreichen konnten.

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Im September 2024 startete Karos gemeinsam mit Infraserv GmbH als Koordinationspartner ein Fahrgemeinschaftsangebot für acht Arbeitgeber am Standort. Mit einer gezielten Promo-Kampagne, laufender Incentivierung über Kantinengutscheine und gemeinsamer Öffentlichkeitsarbeit wuchs das Projekt schnell. Nach rund 22 Monaten zählt das Projekt 18.600 Mitfahrten, 420.000 gemeinsam gefahrene Kilometer und 50 Tonnen eingesparte CO₂-Emissionen. Auszubildende finden heute verlässlich eine Mitfahrgelegenheit, ohne dass der Standort dauerhaft hohe Fixkosten trägt.

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